Gesellschaft für Medizin- und Labortechnik mbH

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QUANTITATIVE
BESTIMMUNG

 

Quantitative Bestimmung des Parasitenbefalles im Tierkot und im menschlichen Stuhl

Sedimentationsverfahren für die Human- und Veterinärmedizin

 

Arbeitsschritt I (offenes Wiegen)

Nehmen Sie die Kappe des Arbeitsröhrchen I mit dem Probenaufnahmekörbchen.

1 2 3
Bestimmung des Leergewichtes Beschickung mit Probenmaterial wie vorgeschrieben Bestimmung des Gewichtes nach der Probenaufnahme

Das Gewicht des Probenmaterials ist die Differenz zwischen den beiden Werten (in unserem Beispiel: 0,80 g.)

 

Weitere Verarbeitung wie in der ParasiTrap® Gebrauchsanweisung angegeben
4 5
Arbeitsröhrchen I mit aufgelöstem Probenmaterial

 

0,5-1,0 ml
6 7
Parasiten in der Sedimentationsschicht

 

Parasitenkonzentrat auf 0,5 oder 1,0 ml verdünnen

 

8 9

Nehmen Sie sofort nach der Verdünnung 100 µl aus der Parasitensuspension und zählen Sie auf dem Objektträger oder in der Zählkammer die Parasiten aus

.

 

Arbeitsschritt II (geschlossenes Wiegen)

1 2 3
Das gefüllte und verschlossene Arbeitsröhrchen I ohne Probenmaterial wiegen Beschickung mit Probenmaterial wie vorgeschrieben Das mit Probenmaterial gefüllte Arbeitsröhrchen I nochmals wiegen
Das Gewicht des Probenmaterials ist die Differenz zwischen den beiden Werten (in unserem Beispiel: 0,70 g.)

Achten Sie darauf, dass weder Probenmaterial, noch Flüssigkeit verloren geht!

 

Weitere Verarbeitung wie in der ParasiTrap® Gebrauchsanweisung angegeben
4 5
Arbeitsröhrchen I mit aufgelöstem Probenmaterial

 

0,5-1,0 ml
6 7
Parasiten in der Sedimentationsschicht

 

Parasitenkonzentrat auf 0,5 oder 1,0 ml verdünnen

 

8 9

Nehmen Sie sofort nach der Verdünnung 100 µl aus der Parasitensuspension und zählen Sie auf dem Objektträger oder in der Zählkammer die Parasiten aus

Die Auswertung mit Hilfe der ParasiTrap® -Sedimentationsmethode

Nach der Anreicherung das Parasitenkonzentrat/Sediment mit physiologischer Kochsalzlösung oder Medium A, oder ParasiTrap® Dispersionslösung auf 0,5 ml oder auf 1,0 ml verdünnen. Nach der gleichmäßigen Verteilung und Verdünnung des Probenmaterials entnimmt man mit Hilfe einer Tuberkulin-Spritze/Feinpipette 0,1 ml Probenmaterial und zählt die Parasiten im Mikroskop aus. Die Zahl der gefundenen Parasiten wird mit 5 (für 0,5 ml Verdünnung) oder mit 10 multipliziert (für 1,0 ml Verdünnung). Mit Hilfe des Gewichtes des eingesetzten Probenmaterials kann die Parasitenkonzentration pro Gramm Kot/Stuhl berechnet werden.

ACHTUNG: Es ist empfehlenswert, mehrere Präparate anzufertigen und auszuwerten. Die Ergebnisse sind nur dann Zuverlässig, wenn man die Verteilung/Suspension des Probenmaterials, bzw. die gesamte Verarbeitung  nach Vorschrift und mit besonderer Sorgfalt ausführt. 


 

Quantitative Bestimmung des Parasitenbefalles im Tierkot und im menschlichen Stuhl

Flotationsverfahren für die Human- und Veterinärmedizin

 

Arbeitsschritt I (offenes Wiegen)

Nehmen Sie die Kappe des Arbeitsröhrchen I mit dem Probenaufnahmekörbchen.

 

1 2 3
Bestimmung des Leergewichtes Beschickung mit Probenmaterial wie vorgeschrieben Bestimmung des Gewichtes nach der Probenaufnahme

Das Gewicht des Probenmaterials ist die Differenz zwischen den beiden Werten (in unserem Beispiel: 0,80 g.)

 

Weitere Verarbeitung wie in der ParasiTrap® Gebrauchsanweisung angegeben
4 5 6
Arbeitsröhrchen I mit aufgelöstem Probenmaterial

 

Die Parasiten sind in der obersten Schicht des Meniscus angereichert

 

7 8

Entnehmen Sie die oberste Schicht nach Möglichkeit ohne Verluste. Anschließend zählen Sie auf dem Objektträger oder in der Zählkammer die Parasiten aus. 

.


 

Arbeitsschritt II (geschlossenes Wiegen)

1 2 3
Das gefüllte und verschlossene Arbeitsröhrchen I ohne Probenmaterial wiegen Beschickung mit Probenmaterial wie vorgeschrieben Das mit Probenmaterial gefüllte Arbeitsröhrchen I nochmals wiegen

Das Gewicht des Probenmaterials ist die Differenz zwischen den beiden Werten (in unserem Beispiel: 0,70 g.)

Achten Sie darauf, dass weder Probenmaterial, noch Flüssigkeit verloren geht!

 

Weitere Verarbeitung wie in der ParasiTrap® Gebrauchsanweisung angegeben
4 5 6
Arbeitsröhrchen I mit aufgelöstem Probenmaterial

 

Die Parasiten sind in der obersten Schicht des Meniscus angereichert

 

7 8
Entnehmen Sie die oberste Schicht nach Möglichkeit ohne Verluste. Anschließend zählen Sie auf dem Objektträger oder in der Zählkammer die Parasiten aus. 

Mit Hilfe des Gewichtes des eingesetzten Probenmaterials kann die Parasitenkonzentration pro Gramm Kot/Stuhl berechnet werden.

ACHTUNG: Es ist empfehlenswert, mehrere Präparate anzufertigen und auszuwerten. Die Ergebnisse sind nur dann zuverlässig, wenn man die Verteilung/Suspension des Probenmaterials, bzw. die gesamte Verarbeitung  nach Vorschrift und mit besonderer Sorgfalt ausführt.

DIE BEDINGUNGEN FÜR DIE VALIDITÄT DER UNTERSUCHUNG

Mehrmalige Probenentnahme
Je besser die Auflösung/Verteilung des Probenmaterials, desto besser sind die Ergebnisse
Das Probenmaterial sollte möglichst frisch sein
Probenmaterial von verschiedenen Stellen und zu unterschiedlichen Zeiten entnommen verbessert die Ausbeute
Zwei Untersuchungen sind im Ergebnis sicherer als eine
Probenmaterial mit zwei verschiedenen Methoden verarbeitet (Flotations- und Sedimentationsverfahren) erhöht die Trefferquote
Nehmen Sie nach Möglichkeit ein größeres Deckglas (24x60 cm). Durchmustern Sie das Präparat systematisch und gründlich nach Vorschrift (s.a. Wichtige Hinweise)
Flüssiger Stuhl:
Nehmen Sie 1 oder 2 ml Probenmaterial mit der Pasteur-Pipette. Führen Sie die geschlossene Wiegemethode aus.

Weitere Informationen können aus der speziellen Fachliteratur entnommen werden.

 


 

Quantitative Bestimmung des Parasitenbefalles im Tierkot und im menschlichen Stuhl

Sedimentationsverfahren für die Veterinärmedizin

BIG ANIMALS

Arbeitsvorschrift

1 2 3
Gewichtsbestimmung des gefüllten Sammelgefäßes ohne Probenmaterial (mit Deckel) 2x10 cm² Kot in das Sammelgefäß bringen, das Material mit dem Holzspatel gründlich verrühren Bestimmung des Gewichtes nach der Probenaufnahme (mit Deckel)
Das Gewicht des Probenmaterials ist die Differenz zwischen den beiden Werten (in unserem Beispiel: 13,0 g.)

 

4 5
Erste Filtration der Kotsuspension

 

Filtratvolumen bestimmen. Einstellung des Gesamtvolumens mit Medium A zwischen 30, 35 oder 40 ml. Maximal empfohlene Menge: 40 ml

 

6 7
Filtrat intensiv durchmischen

 

Ohne Wartezeit 2 ml Filtrat entnehmen und in das Röhrchen I bringen

 

8 9 10
1,5 ml Combi-Medium dazu geben Röhrchen I und Röhrchen II mit dem integrierten Filtersystem verbinden. Gekoppeltes System 180º drehen Mit einem Schüttelgerät bei max. Drehzahl ca. 10-15 Sek. schütteln. 
Wenn Sie kein Schüttelgerät haben, schütteln Sie mit der Hand intensiv ca. 30 Sek.

 

11 12
Den Rest vom oberen Röhrchen mit leichtem Ausschlagen in das untere Röhrchen überführen
(zweite, aktive Feinfiltration)

 

Sedimentation, Trennprozess durch Zentrifugieren: 5 min. 1000-1500 g.

 

13 14
Röhrchen I mit dem Filterstück entfernen

 

Die oberen flüssigen Schichten vorsichtig dekantieren. Die Innenwand mit dem Wattestäbchen reinigen

 

15 16
Parasiten in der Sedimentationsschicht

 

Parasitensuspension mit Medium A auf 0,5 oder 1,0 ml verdünnen

 

17 18
Unmittelbar nach der Verdünnung entnehmen Sie 100 µl Suspension Den aufgeschwämmten Niederschlag auf den Objektträger bringen, mit Deckglas bedecken. Durch den Objektträger muß ein Text noch gut lesbar sein. Zu dicke Präparate erschweren die Beurteilung und verschlechtern die Ausbeute.
Falls notwendig, verteilen Sie das entnommene Material auf mehrere Objektträger. Lassen Sie die Präparate vor der Untersuchung nicht austrocknen.

 

19
Mikroskopische Auswertung

 

Quantitative Bestimmung des Parasitenbefalles im Tierkot und im menschlichen Stuhl

Flotationsverfahren für die Veterinärmedizin

BIG ANIMALS

Arbeitsvorschrift
1 2 3
Gewichtsbestimmung des gefüllten Sammelgefäßes ohne Probenmaterial (mit Deckel) 2x10 cm² Kot in das Sammelgefäß bringen, das Material mit dem Holzspatel gründlich verrühren Bestimmung des Gewichtes nach der Probenaufnahme (mit Deckel)
Das Gewicht des Probenmaterials ist die Differenz zwischen den beiden Werten (in unserem Beispiel: 13,0 g.)

 

4 5
Erste Filtration der Kotsuspension

 

Filtratvolumen bestimmen. Einstellung des Gesamtvolumens mit Flotation PLUS Lösung zwischen 30, 35 oder 40 ml. Maximal empfohlene Menge: 40 ml

 

6 7
Filtrat intensiv durchmischen

 

Ohne Wartezeit 5 ml Filtrat entnehmen und in das Röhrchen I bringen

 

8 9 10
Röhrchen I und Röhrchen II mit dem integrierten Filtersystem verbinden. Gekoppeltes System 180º drehen Mit einem Schüttelgerät bei max. Drehzahl ca. 10-15 Sek. schütteln. Den Rest vom oberen Röhrchen mit leichtem Ausschlagen in das untere Röhrchen überführen
(zweite, aktive Feinfiltration)
Wenn Sie kein Schüttelgerät haben, schütteln Sie mit der Hand intensiv ca. 30 Sek.

 

11 12
Sedimentation, Trennprozess durch Zentrifugieren: 5 min. 250-300 g.

 

Auffüllen des Röhrchen II mit der ParasiTrap® Flotation PLUS Lösung bis zur positiven Meniscusbildung

 

13
Nach Auffüllen des Röhrchen II etwa 20-30 min. warten, bis sich die Parasiten in der oberen Schicht anreichern. Entnahme der oberen Flüssigkeitsschicht (durch Öse, Pipette, Deckglas oder durch Auflegen des Objektträgers).

Zählen Sie auf dem Objektträger oder in der Zählkammer die Parasiten aus

Flüssiger Kot:
Zur Probenentnahme nehmen Sie 10 ml (maximale Menge) flüssiges Material mit der Pipette.


 

 

 

 

 

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